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 Wir treffen mit dem Zug um 9:17 Uhr in Chorin ein. Der Sammelpunkt vor Ort
  ist um 9:20 Uhr die Bahnhofs-Imbissecke (falls jemand bereits vor Ort sei
 n sollte).\nEine kurze Beschreibung der Wanderung:\nDurchs Dorf Chorin geh
 t es in Richtung Wald zum Denglerstein\, weiter entlang des Kienitz- bis z
 um Conwentzstein. Lauter Gedenksteine begleiten uns zunächst. Einer der Fi
 ndlinge trägt die Inschrift: „Hier darf der Wald sein Leben leben.“ Wir tr
 effen auf den Fennweg\, einen Wanderweg rund um's Plagefenn. Eine Umrundun
 g wird heute jedoch nicht möglich sein. Wir folgen dem Weg am westlichen R
 and des Plagefenns\, parallel zur angrenzenden Kernzone des Nationalparks.
  An einigen Punkten werden wir stehen bleiben\, inne&shy\;halten\, tief du
 rchatmen und dem Wald zuhören. Das Plagefenn ist so reich an Vögeln\, dass
  fast überall mindestens ein halbes Dutzend gleichzeitig singt. Über den D
 englerweg geht es zurück in Richtung Amtssee. Hier haben wir eine schöne W
 eitsicht auf das Kloster Chorin. Wir kehren in die Klosterschänke ein\, wa
 ndeln direkt am Kloster vorbei und kommen über den Klostersteig nach Chori
 n.\nFeste Schuhe\, Proviant\, Fernglas sowie Freude daran\, mal zu schweig
 en und zuzuhören (5 bis 10 Minuten lang) - sind empfehlenswert!\nRückfahrt
 :\nDie Züge fahren von Chorin nach Berlin stündlich.\n\nAbfahrt Chorin: 16
 :43 Uhr / 17:43 Uhr …\njeweils mit umsteigen in Bernau in die S2\nAnkunft 
 Berlin-Gesundbrunnen: 17:59 Uhr / 18:59 Uhr …\n\nAnmeldungen:\nBitte an An
 ke Siegemund bis zum 07.03.19\, per Mail: anke_siegemund&lt\;at&gt\;hotmai
 l.com oder per Telefon: 0174 / 2894119\nIch freue mich auf eine schöne Frü
 hlingswanderung.\nAnke\n\n\nDas Kleingedruckte:\nDer Laubmischwald des Pla
 gefenns wurde im Jahr 1907 komplett unter Schutz gestellt\, auf Initiative
  des brandenburgischen Forstmeisters\, Max Kienitz. Das gelang ihm mit Hil
 fe seines mächtigen Verbündeten\, Hugo Wilhelm Conwentz\, einen der Gründe
 rväter der Naturschutzbewegung in Deutschland und Europa. Conwentz war Dir
 ektor der 1906 errichteten Staatlichen Stelle für Naturdenkmalpflege in Pr
 eußen und er setzte durch\, dass das Plagefenn zum ersten Naturschutzgebie
 t Norddeutschland erklärt wurde.\nSeit 1990 ist der Wald Teil des Biosphär
 enreservats Schorfheide-Chorin\; bei dessen Gründung wurde die ursprünglic
 he Schutzzone auf angrenzende Wälder ausgedehnt. Eine Kernzone gilt als To
 talreservat\, hier ist seit Jahrzehnten kein einziger Baum mehr gefällt wo
 rden. Im Plagefenn bleibt alles stehen und liegen\, in einigen Teilen bere
 its seit vielen hundert Jahren. Alle Bäume wachsen nicht nur\, wo und wie 
 lange sie wollen\, sie dürfen auch eines natürlichen Todes sterben\, und d
 er zieht sich bei Bäumen meist über Jahre und Jahrzehnte hin. In diesem la
 ngsam vor sich hin faulenden Holz aber „tobt die Biodiversität“. Es gibt a
 llein an die 2500 Arten von Großpilzen\, Algen und Flechten\, die sich von
  Holz in verschiedenen Verfallstadien nähren\, dazu kommen nochmals über 1
 300 Arten von Käfern\, außerdem Ameisen\, Wildbienen und Wespen. Und das s
 ind nur die Insekten.\nSo paradox es klingt: Vom Totholz hängt ab\, wie le
 bendig ein Wald ist\, wie reichhaltig sein Inventar auch an größeren Tiere
 n ist und wie nahe er dem kommt\, was es in Mitteleuropa kaum mehr gibt: u
 nberührte Natur. Man kann diese Lebendigkeit sehen\, aber auch hören\, den
 n das Totholz bestimmt nicht zuletzt\, wie viele Vögel im Wald vorkommen u
 nd welche. Eine Artenfamilie ist darauf in besonderem Maße angewiesen: die
  Spechte. Für die meisten mitteleuropäischen Spechtarten - zehn sind es in
 sgesamt – ist dieser Wald ein Eldorado. Mehr darüber kann ich auf der Wand
 erung erzählen. Vieles von dem\, was hier steht\, habe ich dem Buch „Feder
 nlesen - Vom Glück\, Vögel zu beobachten“ von Johanna Bomberg entnommen.\n
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